Premiere am 23.Mai 1980 auf dem Olympiagelände beim internationalen Theaterfestival München.
Ingrid Seidenfaden am 27.Mai in der AZ: Die Angst fliegt vorbei. …Die Stelzen, das sind in Froschers Ästhetik mittlerweile die wirklichen Gehwerkzeuge seiner Spieler: Sie vergrößern die Bewegungen, machen sie eigenartig fließend, oder eckig verrückt. Man spielt schwarzkomische Slapstick-Sketche, die ihr Material – neu beim FTM – aus der brutalen Freß- und Wohlstandswelt nehmen. Liebe: das bedeutet die Dame vollstopfen. Befehlen: einen am Fliegen hindern. Todesangst: Ein Versicherungsagent peinigt mit Unfällen, Krankheiten. Gespielt ist das wie schwebend erfunden, mit Staunen und Grazie und mit verschroben chaplinesker Clownsartistik, die tut, als gäbe es keine Schwerkraft. Fliegen an der Wirklichkeit lang.